Rokko - ein weggezogener Freund

Ich habe vor langer Zeit einen Hund kennengelernt. Er war fast ganz schwarz, nur am Bauch war er weiß. Er hatte genau solche Ohren wie ich und scharz-braune Knopfaugen, schwarze pfoten, die ein bisschen größer als meine waren, nur seine Rute war für einen Russell ungewöhnlich lang. Als ich ihm das erste Mal begegnete, war er sieben und ich zwölf Monate alt. Er benahm sich auch genauso quirrlig und war nicht müde zu kriegen. Wir trafen uns an die 10 mal innerhalb von 4 - 5 Monaten und haben immer ausgiebigst gespielt und gerauft, uns gegenseitig gejagt, dem anderen Stöckchen abgeluchst. Das war immer gantz toll.

Irgenwann kam er dann einfach nicht mehr. Mein Frauchen hat auch auf der Hundewiese nachgefragt und als Antwort bekam sie nur Dinge wie: “Der ist doch weggezogen, oder? Die hatten doch Ärger im Haus wegen dem Hund, deshalb mussten die doch raus, oder? ” Aber sicher war sich von denen wie immer keiner.

Heute habe ich das verdaut. ich denke nur manchmal an die tollen Stunden auf der Hundewiese, insbesondere dann, wenn meine Eltern sich über Rokko unterhalten. Dann fällt er mir wieder ein, der scharze Hund der einen Russel so ähnlich war.

3 Responses to “Rokko - ein weggezogener Freund”

  1. Verstehen unsere Lieblinge über was wir uns unterhalten? Tiere trauern, das ist bekannt und sie suchen, wenn sie etwas vermissen.
    Ich hatte nie einen Hund, nur eine Nymphe “Pucki” und wenn ich jetzt an sie denke, kullern mir noch die Tränen.

  2. Ich vermisse Pucki auch immer noch… Aber vielleicht findet sich hier irgendwann ein Plätzchen, wo ich einem anderen Nymphensittich-Pärchen ein schönes zu Hause bieten kann.

  3. na, das lass aber nicht Craig hören, der mag bestimmt Nymphe jagen!!! *rofl*

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