Manni und Albert

Im Giesinger Park gibt es zwei große schwarze Hunde. Sie stammen von der gleichen Mutter, haben aber zwei unterschiedliche Väter. Sie sind somit Halbgeschwister und die heißen Manfred, kurz Manni, und Albert.

Ganz früher, also vor 2 Jahren als ich noch ein ganz kleiner junger Stöpsel war, habe ich ganz oft mit Manni gespielt. Wenn ich einen Stock ergattert habe, oder einen Ball, ist er ganz oft hinter mir hergewetzt, um mir das Spieli abzuluchsen. Früher sind wir soviel zusammen über die Wiese getobt. Albert gab es da noch gar nicht, weil er noch nicht geboren war. Er hat mich dann immer fast gefangen, wenn ich nicht noch in letzter Sekunde einen Haken geschlagen hätte. Somit konnte ich ihm immer noch um Haaresbreite ausweichen. Dann war da plötzlich noch ein Hund – Albert. Irgendwie gab es dann im Spiel einen Wechsel und die Rolle von Manni hat dann Albert übernommen. Und wieder wurde immer ganz viel getobt, wenn wir uns im Park getroffen haben. Leider wurde das Miteinander spielen immer weniger. Vielleicht geht es ihnen nicht so gut, oder ich habe inzwischen einfach auch andere Freunde gefunden. So genau kenne ich den Grund nicht.

Einerseits haben die es echt gut. Die sind immer den ganzen Tag draußen an der frischen Luft, aber andererseits frage ich mich manchmal ob es auf die Dauer nicht auch mal langweilig wird, von morgens bis abends immer in dem Giesinger Park zu sein, der ja besonders dann nicht mehr so viel Abenteuer bietet, wenn Hund ihn bereits wie sein eigenes Körbchen kennt. Ich bin ganz froh oft auch mal an der Isar zu sein, oder im Perlacher Forst, oder am Trainingsgelände der Bayern. Damit wird dann ein Ort nie wirklich langweilig.

 

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